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Porto Cristo
Porto Cristo – idyllischer Hafenort mit viel Geschichte
Porto Cristo liegt an der Ostküste Mallorcas, eingebettet in eine natürliche Hafenbucht mit einem kleinen, besonders schönen Strand. Vom Flughafen in Palma erreichst du den Ort in etwa einer Stunde mit dem Auto. Der Hafen wird auch häufig Port de Manacor genannt, da er ursprünglich aus den Anlegestellen der Fischer aus der Region Manacor hervorging. Der eigentliche Ort Porto Cristo entstand erst im Jahr 1888 – zu dieser Zeit hatte der Hafen jedoch bereits eine bedeutende Rolle für die Ostküste Mallorcas.
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Charmante Altstadt und ein malerischer Yachthafen
Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts entwickelte sich Porto Cristo vom einstigen Fischerdorf zu einem beliebten, ruhigen Ferienort auf Mallorca. Das kleine Städtchen begeistert mit einer hübschen Altstadt, engen Gassen und viel mediterranem Flair. Hier findest du auch die sehenswerte Kirche Església Mare de Déu del Carme.
Ein besonderes Highlight ist die tief ins Ortszentrum hineinragende Bucht mit ihrem wunderschönen Yachthafen. Boote und Segelschiffe gleiten dabei direkt am Strand vorbei und verleihen dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Rund um den Hafen laden zahlreiche ausgezeichnete Restaurants dazu ein, die mallorquinische Küche in entspannter Umgebung zu genießen.
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Im Hafen von Porto Cristo starten und landen in den Sommermonaten täglich mehrere Ausflugsschiffe. Sie fahren entlang der Ostküste Mallorcas und zeigen dir die Insel aus einer ganz besonderen Perspektive vom Wasser aus. Dabei entdeckst du versteckte Badebuchten, beeindruckende Höhlen und – mit etwas Glück – sogar Delfine im Mittelmeer. Außerdem bieten die Touren die Möglichkeit, traumhafte Orte wie Cala d’Or oder Cala Figuera ganz entspannt per Boot zu erreichen.
Hafenbucht mit bewegter Vergangenheit
Die Hafenbucht entstand auf natürliche Weise und wird vom Sturzbach Torrent de Llebrona gespeist, der hier ins Meer mündet. Durch die geschwungene Form der Bucht bleibt der Hafen vom offenen Meer aus zunächst verborgen. Erst die hohen Masten der Segelboote und der Leuchtturm an der Einfahrt lassen erahnen, dass sich dahinter geschützte Ankerplätze befinden.
An der südlichen Küste des Ortes erhebt sich der historische Wehrturm Torre del Serral dels Falcons, der heute als eines der Wahrzeichen von Porto Cristo gilt. Er wurde bereits im Jahr 1577 errichtet und diente damals als Aussichtspunkt, um Piratenangriffe frühzeitig zu erkennen. Während des Spanischen Bürgerkriegs wurde der Turm 1936 stark beschädigt, inzwischen jedoch restauriert und kann heute wieder besichtigt werden.
Porto Cristo gehörte übrigens zu den wenigen Orten auf Mallorca, die direkt in die Ereignisse des Spanischen Bürgerkriegs verwickelt waren. Republikanische Truppen nahmen den Ort kurzzeitig ein, konnten ihn jedoch nur etwa einen Monat halten, bevor nationalistische Kräfte die Kontrolle zurückerlangten.

Porto Cristo begeistert mit einem wunderschönen Sandstrand
Neben dem Hafen und der charmanten Altstadt hat Porto Cristo auch einen besonders schönen, kleinen Sandstrand zu bieten. Durch die geschützte Lage in der tief eingeschnittenen Bucht bleibt das Wasser meist ruhig – fast so, als würdest du in einem See baden. Nur die ein- und ausfahrenden Boote aus dem nahegelegenen Hafen sorgen gelegentlich für leichte Bewegung im Wasser, wenn sie dicht am Strand vorbeigleiten.
Gerade für Familien mit Kindern ist der Strand ideal. Mit einer Breite von rund 300 Metern ist er überschaubar, bietet aber alles für einen entspannten Badetag. Das Wasser fällt nur langsam ab, sodass die Kleinen sicher planschen können, während der feine Sand perfekt zum Sandburgenbauen ist. Wer schon etwas sicherer im Wasser ist, kann zur kleinen Holzplattform mit Rutsche hinausschwimmen. Auch ein Tretbootverleih sorgt für zusätzliche Abwechslung.
Doch auch Erwachsene kommen hier auf ihre Kosten: Liegen und Sonnenschirme können gemietet werden, gleichzeitig gibt es – besonders seitlich in Richtung der Felsen – noch ausreichend Platz für das eigene Handtuch. Duschen und öffentliche Toiletten sind ebenfalls vorhanden. Eine Strandbar versorgt dich mit kühlen Getränken, Snacks und Eis, während entlang der angrenzenden Straße und im Hafen zahlreiche Restaurants zu einer genussvollen Pause einladen.

Die Höhlensysteme Coves del Drach und Coves dels Hams
Die Küste rund um Porto Cristo ist von zahlreichen kleinen und großen Höhlen durchzogen. Einige Tauchschulen bieten sogar Ausflüge an, bei denen du selbst in ausgewählte Grotten eintauchen oder hineinschwimmen kannst.
Wer die faszinierende Unterwelt lieber trockenen Fußes entdecken möchte, hat die Möglichkeit, die beiden größten Höhlensysteme der Region zu besuchen. Die berühmten Drachenhöhlen – Coves del Drach – zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Mallorcas. Ein besonderes Highlight ist das klassische Konzert auf einem riesigen unterirdischen See, das jedes Jahr tausende Besucher begeistert.
Eine weitere beeindruckende, wenn auch etwas kleinere Höhle ist die Coves dels Hams. Ähnlich wie in den Drachenhöhlen werden hier die Stalagmiten und Stalaktiten stimmungsvoll beleuchtet und sorgen für eine besondere Atmosphäre. Auch in diesem Höhlensystem gibt es mehrere unterirdische Seen, und ein kleines Konzert vom Ruderboot aus macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

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