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Alcudia
Alcúdia – ein Ort voller Charme, verwinkelter Gassen und echter Inselgeschichte.
Die charmante Stadt Alcúdia liegt im Norden Mallorcas, rund 55 Kilometer von Palma entfernt. Mit der kleinen Halbinsel Cap des Pinar trennt sie die weitläufige Bucht von Alcúdia von der kleineren Bucht von Pollença. Besonders bekannt ist der Ort für seine liebevoll erhaltene Altstadt, die verwinkelten Gassen und die beeindruckende mittelalterliche Stadtmauer. Ganz in der Nähe wartet zudem mit der Playa de Alcúdia einer der schönsten und längsten Strände der Insel.
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In den verwinkelten, charmanten Gassen von Alcúdia erwarten dich zahlreiche kleine Läden, gemütliche Tapas-Bars und einladende Restaurants. Ein echtes Highlight ist außerdem der traditionelle Wochenmarkt im Herzen der Altstadt. Er findet jeden Dienstag und Sonntag von 8:00 bis 13:30 Uhr am Paseo Mare de Déu de la Victòria statt. Dort entdeckst du typische Inselprodukte – von frischem Obst und Gemüse über Käse, Wurst und Fleisch bis hin zu Kleidung, Geschirr und handgefertigtem Schmuck.

Alcúdia und seine Altstadt blicken auf eine lange, bewegte Geschichte zurück – hier wird die Vergangenheit Mallorcas spürbar lebendig. Bei einem Spaziergang durch die malerischen Gassen tauchst du gleichzeitig in den entspannten, mediterranen Lebensstil der Insel ein. Vor allem, wenn du deinen Urlaub an der Playa de Alcúdia, in Can Picafort, an der Playa de Muro oder in Port de Pollença verbringst, solltest du dir einen Besuch der Stadt nicht entgehen lassen. Dich erwarten zahlreiche sehenswerte Orte – und ganz nebenbei erfährst du viel über die Geschichte Mallorcas.
Església de Sant Jaume
Die Església de Sant Jaume ist die zentrale Pfarrkirche von Alcúdia und liegt direkt an der historischen Stadtmauer der Altstadt. Sie wurde im neugotischen Stil erbaut und beeindruckt vor allem durch ihre hohen Bögen, bunten Fenster und die ruhige, helle Atmosphäre im Inneren. Besonders sehenswert sind die kleinen Details der Innenausstattung sowie der Blick auf die alten Mauern rund um die Kirche. Ein kurzer Stopp lohnt sich ideal während eines Spaziergangs durch die Altstadt von Alcúdia.

Stadtmauer & historische Tore der Altstadt
Die Stadtmauer entstand zwischen dem späten 13. und frühen 14. Jahrhundert und diente einst dem Schutz Alcúdias vor Angriffen. Noch heute sind rund eineinhalb Kilometer der Anlage hervorragend erhalten und teilweise sogar begehbar. Besonders prägend sind die beiden historischen Stadttore: Im Westen liegt das Porta de Sant Sebastià, während sich am östlichen Ende das Porta del Moll befindet.

Ausgrabungen der römischen Siedlung Pollentia
Wer noch tiefer in die Geschichte Mallorcas und der Region rund um Alcúdia eintauchen möchte, sollte die Ausgrabungsstätte Pollentia besuchen. Sie liegt direkt gegenüber der Kirche Sant Jaume auf der anderen Straßenseite. Die archäologischen Überreste stammen aus einer römischen Siedlung, deren Ursprung etwa auf das Jahr 70 v. Chr. zurückgeht. Nach der Eroberung der Insel durch das nordafrikanische Vandalenreich verlor die Stadt jedoch zunehmend an Bedeutung und verschwand im Laufe der Zeit fast vollständig aus dem Blick der Geschichte.
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Alcúdia – damals wie heute ein bedeutender Ort der Insel
Die Region rund um Alcúdia war nach heutigen archäologischen Erkenntnissen bereits etwa 2000 Jahre v. Chr. besiedelt. Der Ort selbst hat seine Wurzeln in der Zeit der muslimischen Herrschaft auf Mallorca, wurde jedoch erst nach der aragonesischen Rückeroberung im Jahr 1282 erstmals urkundlich erwähnt. Im darauffolgenden Jahrhundert entstand zudem die bis heute teilweise erhaltene Stadtmauer mit den beiden bekannten Stadttoren Porta del Moll und Porta de Sant Sebastià.

Durch seine strategisch günstige Lage entwickelte sich Alcúdia im Laufe der Zeit zu einem bedeutenden Machtzentrum auf Mallorca. Wohlstand und Reichtum blieben jedoch auch Piraten und Angreifern nicht verborgen, weshalb die Stadt immer wieder Überfällen ausgesetzt war. Um sich besser zu schützen, wurde um das Jahr 1660 ein weiterer Mauerring errichtet, der heute allerdings nicht mehr erhalten ist. Eine wichtige Rolle für die Insel spielte Alcúdia zudem ab 1779 mit dem Bau des Hafens Port d’Alcúdia, der zu einem zentralen Handelsplatz mit dem spanischen Festland wurde. Im 19. Jahrhundert verlor der Ort jedoch zunehmend an Bedeutung, da der Warenumschlag sich mehr und mehr auf den Hafen von Palma verlagerte.
Erst mit dem Aufschwung des Tourismus und der Entwicklung der Küstenregion mit Hotels und Ferienanlagen gewann Alcúdia wieder an Bekanntheit. Heute zählt vor allem die Playa de Alcúdia zu den beliebtesten Urlaubsregionen der Insel, während die historische Altstadt einen ruhigen Kontrast zu den großen Hotelanlagen bietet. Vom Hafen aus starten außerdem Ausflüge zu anderen Baleareninseln, und hier legen regelmäßig Fähren aus Barcelona sowie aus dem französischen Toulon an.
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